Status–Lust–Identität, das Buch

Erhältlich:

Status-Lust-Identität

Status – Lust – Identität. Motivierendes Lehren und Führen (ISBN = 978-3-8442-1696-7)

Wenn Menschen uns sagen, dass sie keine Lust zum Lernen hätten, reagieren sie auf einen Trend, der erst mit dem Beginn des Industriezeitalters vor 300 Jahren begann, dem Trend zur Trennung von Arbeit und Genuss, von Arbeitszeit und Freizeit, von Arbeit und Selbstverwirklichung. Das Motto ist bekannt: »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!«
Status, Lust und Identität sind in der Wirklichkeit Ungetrenntes. Das heisst, dass jede Veränderung in der Identität eine Statusveränderung und einen Lustausstoss zur Folge hat, dass jede Statusveränderung eine Veränderung der Identität und einen Lustausstoss und dass jeder Lustgewinn oder jeder Lustverlust (Frust) eine Statusveränderung und eine Identitätsveränderung nach sich zieht.
Status, Lust und Identität können zwar unabhängig voneinander gedacht werden, aber nicht unabhängig voneinander existieren.
Die Übungen in diesem Buch sind Techniken und Methoden, bei denen die eine Seite der Motivation stimuliert wird um die andere Seite zu verändern.
Jeder inhaltliche Teil von Lern- bzw. Kommunikationsprozessen ist an drei Grundwerte jedes Menschen gebunden und wird durch die lernenden Individuen jederzeit vom Standpunkt dieser Grundwerte gewichtet:

  1. Führen die Informationen zu einem Statusgewinn?
  2. Führen die Informationen zu einem Lustgewinn?
  3. Führen die Informationen zu einem Identitätsgewinn?

Wenn diese Fragen nicht positiv beantwortet werden können, wird das Lernen schwer. Lernen leichter zu gestalten, menschengemässer, das ist das Ziel dieses Buches.

Rezension:

Effektiv und unterhaltsam 13. Dezember 2011
Von Klaus Henning Busch

Auf über 300 Seiten präsentiert der Autor erfreulich locker und unterhaltsam 194 Methoden zum Verstehen und Gestalten von Lern- und Führungsprozessen. Die Erfahrungen aus einer vielseitigen Lehr- und Forschungstätigkeit ermöglichen dabei eine über eine (umfangreiche) Stoffsammlung hinausgehende interpretierende und wertende Darstellung.
Für Lernende, Lehrende, Moderatoren und Führungskräfte steht mit diesem Buch ein praktikables Material zur Verfügung, das eine Vielfalt von Anregungen liefern kann und hilft, die eigene Arbeit effektiv und interessant zu gestalten.

Sollte nahe am Schreibtisch liegen, 9. Februar 2012
Von Petra. K.
Dieses Buch besticht durch seine sehr gute Mischung aus genügend Theorie – um Wissen wieder aufzufrischen oder neu zu erfahren – und viel Praxis. Es ist hervorragend überschaubar gegliedert und mit kleinen Anekdoten gewürzt. Langweilig beim Lesen wird einem nicht – man wird eher neugierig. Nicht nur für schwierigen Situationen gibt es eine Auswahl an Methoden/Übungen/Ideen, wie man mit der Situation umgehen kann. Sollten die Methoden, Übungen ausgehen – hier gibt es viele, für alle “Seminarlagen”. Dies finde ich besonders bemerkenswert. Es ist die ganze Zeit erkennbar, dass der Autor mit dem Leser/der Leserin sein Wissen teilt. Ein wirklich empfehlenswertes Buch.

Errata, Druckfehler, Ergänzungen:

Erste Auflage: Abbildung 3.1 (Pawlows Hund) ist aus Lefrancois, G.R.: Psychologie des Lernens. Berlin/Heidelberg/New York: Springer 1994.

Diese Abbildung ist aus den weiteren Auflagen entfernt worden.

Zweite Auflage (ISBN = 978-3-8442-1696-7):

Seite 301 “Erzählen” muss ein Gliederungspunkt sein, dadurch verändert sich auch die Gliederung Seite xii

Korrigierte Seite xii

Korrigierte Seite 301

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

*


Site protected by VNetPublishing.Com Web Security Tools