Tag-Archiv für » Wittgenstein «
Freitag, 26. Februar 2010 | Autor: Bernd Floßmann
Wirklichkeit (actualitas, realitas) wird üblicherweise der Möglichkeit oder dem Schein entgegengesetzt. Eine intensive Diskussion findet statt über die Frage, ob Wirklichkeit materiell oder ideell ist (also objektiv und deshalb ausserhalb des menschlichen Bewusstseins oder subjektiv und deshalb innerhalb des menschlichen Bewusstseins existiert).
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Freitag, 26. Juni 2009 | Autor: Bernd Floßmann
Wer sich mit Lacan beschäftigt, stösst auf die Kategoriengruppe Reales-Symbolisches-Imaginäres. Sogar eine eigene Abkürzung (RSI) existiert dazu. Literatur über diese Kategoriengruppe macht es nicht leichter, dieses Begriffsgebilde zu verstehen, wenn es denn überhaupt um ein Verstehen gehen kann. Angeregt durch eine Sendung über Phantomschmerzen in amputierten Gliedmassen will ich versuchen, mein Verständnis dazustellen: Wir haben [...]
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Sonntag, 29. März 2009 | Autor: Bernd Floßmann
Eine meiner wichtigsten Erfahrungen beim Schreiben ist, dass falscher Respekt vor anderen Meinungen nicht hilft. Was im Alltag wichtig ist, die Fähigkeit zur kritiklosen Anerkennung des Existenzrechtes anderer Auffassungen, ist im wissenschaftlichen Alltag gefährlich. Hier ist an ALLEM zu zweifeln, alles in Frage zu stellen und jede(r) Andere als potentieller Dummkopf oder möglicherweise im Irrtum [...]
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Mittwoch, 7. Januar 2009 | Autor: Bernd Floßmann
Wittgenstein, der sonst für mich ganz verständlich schreibt, schreibt im Abschnitt 6 des “Tractatus logico-philosophicus”: Die allgemeine Form der Wahrheitsfunktion ist: [p, ξ, N(ξ)]. Dies ist die allgemeine Form des Satzes. (vgl. hier) Hier ist ein Punkt, wo mein Verständnis aufhört. Warum? Ich weiss nicht was p, ξ und N in der Formelsprache Wittgensteins bedeuten. Mir fehlen [...]
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Montag, 17. November 2008 | Autor: Bernd Floßmann
Natürlich wusste Platon, dass er, gleich nachdem sein Kopf aus dem Nebel auftauchte und das Licht der Welt der absoluten Ideen erblickte, die Leiter unter ihm wegstossen musste. Das Licht aber war so überwältigend, die Einsicht so durchdringend, dass ihn, wie vor ihm schon und nach ihm noch so vielen die Angst überkam und er [...]
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