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	<title>Philspass &#187; Freiheit</title>
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  <title>Philspass</title>
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		<item>
		<title>Die Natur ist frei oder deus sive natura</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 14:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Floßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Notwendigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Spinoza]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben wir und worin besteht unsere (Wahl-Entscheidungs-) Freiheit in Bezug auf Naturgesetze? Ein Denkfehler besteht meiner Meinung nach darin, dass die Erklärung der Vergangenheit und der vergangenen Entscheidungen von Mensch und Natur (und damit die Erklärbarkeit der Vergangenheit  und der vergangenen Entscheidungen von Mensch und Natur) als Kausalität vereinseitigt wird. Nur weil ich meine Entscheidung post festum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben wir und worin besteht unsere (Wahl-Entscheidungs-) Freiheit in Bezug auf Naturgesetze?</p>
<p>Ein Denkfehler besteht meiner Meinung nach darin, dass die Erklärung der Vergangenheit und der vergangenen Entscheidungen von Mensch und Natur (und damit die Erklärbarkeit der Vergangenheit  und der vergangenen Entscheidungen von Mensch und Natur) als Kausalität <strong>vereinseitigt</strong> wird.</p>
<p>Nur weil ich meine Entscheidung post festum erklären kann, war die Entscheidung nicht notwendig so und nicht anders. Erklärbarkeit ist nicht das Gleiche wie Notwendigkeit!</p>
<p><span id="more-617"></span>Vielmehr, nachdem die Entscheidung für den Lavastrom, rechts oder links zu fliessen oder für mich, rechts oder links zu kämpfen gefallen ist, hat der Berg, habe ich ein libidinöses Bedürfnis nach <strong>Rechtfertigung</strong> dieser Entscheidung (ich habe den Pfeil losgelassen, die Macht abgegeben, die Energie freigesetzt, das Kondom nicht benutzt) weil ich mit der <strong>Verantwortung</strong> für die <strong>Folgen</strong> konfrontiert werde (Der Pfeil trifft den Hund, die Macht wird missbraucht, die Energie tötet Natur, der Samen erzeugt ein Kind und entscheidet über mein Leben für die nächsten 18 Jahre) und ich gebe in meiner Erklärung (mehr oder weniger unbewusst) all den Fakten eine <strong>höhere Chance</strong>, in meinem Wissens &#8211; Modell aufzuscheinen, welche meine Entscheidung post festum stützen. Das ist der Grund, weshalb die Eule der Minerva erst in der Dämmerung losfliegt.</p>
<p>Das nennen einige dann Wissenschaft.</p>
<p><strong>Vielmehr haben wir schon immer die Freiheit zu entscheiden</strong>, auch <strong>die Gebirge haben die Freiheit</strong> hier so und dort anders zu sein. Aber <strong>n</strong><strong>achdem</strong> sie sich entschieden haben, irgendwo zu sein, hat es Folgen, Arten sterben aus oder finden Lebensmöglichkeiten, Aussichtstürme werden gebaut, Atommüll wird in den Höhlen gelagert.</p>
<p>Die Entscheidungen der Natur nennen wir Zufall oder Kontingenz. Die Entscheidungen der Menschen nennen wir Freiheit.</p>
<p><strong>Die Freiheit zu Entscheidung aber ist substanzieller Bestandteil der Natur!</strong> Was Spinoza &#8220;deus sive natura&#8221; nennt ist m.E. genau diese substanzielle Eigenschaft der Natur, Entscheidungen zu fällen, frei zu sein. Die Natur selbst aber ist Subjekt und Objekt ihrer Entscheidungen. </p>
<p>Worum es mir geht ist, dass Menschen anders als Gebirge die <strong>Verantwortung</strong> für ihre Entscheidungen <strong>übernehmen können</strong>, ob die Entscheidung nun richtig ist oder falsch war wird sich vor allem durch den Umgang mit der Verantwortung herausstellen.</p>
<p>Wenn ich mich für Atomenergie entscheide, <strong>muss ich für die Folgen Verantwortung übernehmen.</strong></p>
<p>Genau das tun einige Entscheider aber nicht.</p>
<p><strong>Sie bürden uns diese Folgen auf</strong>, wir sollen den Müll wegräumen, den Zigarettenrauch einatmen, den Krebs bekommen, die Folgen der Wirtschaftskrise tragen. Deshalb lieben es Regierungen auch so, wenn die Verantwortung dem Anderen an sich aufgebürdet wird, Gott, der Natur, der Wissenschaft, allen allgemeinen Begriffen.</p>
<p><strong>Einige Entscheider lieben es, ihre Entscheidungen zum Problem anderer Leute zu machen.</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Vom Ich zum Wir&#8221; heisst in der Gesellschaft zu oft: Ich entscheide und Wir trägt die Verantwortung für die Folgen.</p></blockquote>
<p>&#8220;Entropisches Resignieren&#8221; ist auch nur eine Form diese Aufbürdens von Verantwortung an jemand anderen, hier an die &#8220;Entropie&#8221;.</p>
<p>Da lob ich mir doch Leute, die bei jedem gefällten Baum wie Idefix jaulen und <a title="Chris Jordan" href="http://www.chrisjordan.com/current_set2.php?id=11" target="_blank">Abfälle fotografieren</a> <strong>um diese Verantwortung wieder sichtbar zu machen</strong> und damit in den Verantwortungsbereich von Entscheidern zurückzuführen.</p>
<p><strong>Bei Freiheit geht es um die Übernahme der Verantwortung für die eigene Entscheidung</strong>, nicht um die Möglichkeit einer richtigen, falschen oder überhaupt einer Entscheidung.</p>
<p><strong>Die Freiheit beginnt so nach der Entscheidung, nicht vorher.</strong></p>
<p><strong>Menschliche Freiheit ist die Einsicht, die Not zu wenden, die aus meinen Entscheidungen folgt.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kindern gehört die Welt</title>
		<link>http://blogs.handout.de/philspass/2009/10/10/kindern-gehoert-die-welt/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 18:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Floßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Kindern gehört die Welt, aber sie wissen es nicht. Ihr Verhalten ist eines welches keine anderen Besitzer zuläßt, wohl aber andere Besitzer erleidet, weil es permanent und wesenseigen grenzüberschreitend ist. Kinder erleben so die Welt als etwas, was bereits besetzt ist aber auf unerklärliche Weise Freiheiten bietet. Diese Freiheiten entstehen durch die Nichtbeachtung durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Kindern gehört die Welt, aber sie wissen es nicht.<br />
Ihr Verhalten ist eines welches keine anderen Besitzer zuläßt, wohl aber andere Besitzer erleidet, weil es permanent und wesenseigen <strong>grenzüberschreitend</strong> ist.<br />
Kinder erleben so die Welt als etwas, was bereits besetzt ist aber auf unerklärliche Weise <strong>Freiheiten</strong> bietet.<br />
Diese Freiheiten entstehen durch die <strong>Nichtbeachtung</strong> durch Erwachsene und an Orten, welche von Erwachsenen nicht oder kaum beachtet werden, aber für Kinder <strong>Refugien</strong> sind. Für mich waren das Waldwiesen, Holzlager am Bahnhof, Heuschober, der Wald, Dachböden, Bäume &#8211; alles Welten ohne Beschränkungen.</p>
<p>Allein schon das <strong>Nennen</strong> dieser Welten ruft alle Erinnerungen wieder wach, Düfte, Geräusche, Lichter, als wäre es gestern gewesen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Routine und das Ereignis</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 05:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Floßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Routine. Ereignis]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du morgens mit Kopfschmerzen aufwachst, merkst du auf welch dünnem Eis dein tägliches Wohlbefinden steht. Das Ereignis durchbricht die Routine, setzt in dir die Sehnsucht nach dem eben noch verachteten Immer-Wieder frei. Das Ereignis ist die Bedingung der Freiheit. Die Freiheit ist die Reaktion auf das Ereignis, nicht der Ausbruch aus der Routine weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du morgens mit Kopfschmerzen aufwachst, merkst du auf welch dünnem Eis dein tägliches Wohlbefinden steht.<br />
Das Ereignis durchbricht die Routine, setzt in dir die Sehnsucht nach dem eben noch verachteten Immer-Wieder frei. <strong><br />
Das Ereignis ist die Bedingung der Freiheit.</strong><br />
Die Freiheit ist die Reaktion auf das Ereignis, nicht der Ausbruch aus der Routine weil die Routine keine Entscheidung von dir verlangt, wohl aber das unbekannte Ereignis. Da das Ereignis als Nicht-Routine als Produkt eines fremden Willens erscheint, ist der eigene freie Wille eine Reaktion auf die Freiheit Anderer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freiheit vs. Willkür</title>
		<link>http://blogs.handout.de/philspass/2008/07/26/freiheit-vs-willkuer/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 03:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Floßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spinoza]]></category>
		<category><![CDATA[Toth]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grenze der Freiheit ist nicht die Notwendigkeit, sondern die Willkür! (Toth nach Spinoza) Weil jegliche Freiheit des Willens nur beschnitten werden kann durch andere Freie Willen, welche mich daran hindern zu dürfen oder zu können ist der Freiheitsgrad ein Ergebnis des Aushaltens, der Toleranz oder der Verhandlung, niemals aber des Durchsetzens. Freiheit scheint so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grenze der Freiheit ist nicht die Notwendigkeit, sondern die Willkür! (Toth nach Spinoza)</p>
<p>Weil jegliche Freiheit des Willens nur beschnitten werden kann durch andere Freie Willen, welche mich daran hindern zu dürfen oder zu können ist der Freiheitsgrad ein Ergebnis des Aushaltens, der Toleranz oder der Verhandlung, niemals aber des Durchsetzens.</p>
<p>Freiheit scheint so nur als vollständig passiv diskutierbar zu sein. Das heisst nicht, dass es zur Durchsetzung der Freiheit nicht der Aktion des Willens bedarf. Nur, diese Aktion selbst ist nicht frei sondern notwendig. Die Not zu wenden ist ein unabweisbarer Akt, zu dem ich im Interesse meiner Freiheit verurteilt bin. Ich begebe mich in Abhängigkeit von einer definierten Notwendigkeit um die Freiheit zu erlangen. Ist die Freiheit jedoch erlangt muss ich die Notwendigkeit abstreifen, das meint, jegliches Wollen durch Hingabe an die Natur der Sache ersetzen.</p>
<p>Das Gegenteil der ehernen Notwendigkeit ist die Freiheit des Wassers, das die Schärfe einer Schneide nie spüren kann, weil eine Schneide für das Wasser nicht existiert, das sich einfügt in eine Kontur wie der sanfte Atem eines Pferdes sich einfügt in meinen Atem.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freiheit</title>
		<link>http://blogs.handout.de/philspass/2008/02/26/freiheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 11:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Floßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Determinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Valentin]]></category>

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		<description><![CDATA[Freiheit ist ein Schlüsselbegriff der Philosophie. Der Gegenbegriff, das Andere der Freiheit ist Ordnung, der Fatalismus, die absolute Macht des Schicksals, manchmal als unerbittliches Weltgesetz, manchmal als drei Schwestern, Parzen, Moiren oder Zorya. (Dass die mythischen Verkörperungen des Schicksals, der Abhängigkeit weiblich sind läßt vielleicht Schlüsse zu auf das Alter dieser Vorstellungen, die möglicherweise noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freiheit</strong> ist ein Schlüsselbegriff der Philosophie. Der Gegenbegriff, das Andere der Freiheit ist <strong>Ordnung</strong>, der <strong>Fatalismus</strong>, die absolute Macht des Schicksals, manchmal als unerbittliches Weltgesetz, manchmal als drei Schwestern, <a rel="external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parzen" target="_blank">Parzen, Moiren oder Zorya.</a> (Dass die mythischen Verkörperungen des Schicksals, der Abhängigkeit weiblich sind läßt vielleicht Schlüsse zu auf das Alter dieser Vorstellungen, die möglicherweise noch aus vorpatriarchalen Gesellschaften stammen)</p>
<p>Wenn man bedenkt, dass Deutschland sich als ein Land mit einer <a rel="external" href="http://www.bpb.de/wissen/07403964499523816036687609136772,0,0,Freiheitlichdemokratische_Grundordnung.html" target="_blank" title="Bundeszentrale Politische Bildung">Freiheitlich Demokratischen Grundordnung</a>  (auch <a rel="external" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/07/09/kommentar-des-tages-2/" target="_blank" title="Law Blog">hier</a>) definiert, so kann vorgestellt werden, dass hier eine Spannung vorhanden ist, aus der interessante und starke Bewegungen hervorgehen. Die Geschichte der politischen Bewegungen in der Bundesrepublik Deutschland ist erzählbar als eine Geschichte des Kampfes zwischen der Freiheit und der Ordnung. Interessant ist auch, dass diese Geschichte von ein und denselben Individuen, Parteien oder Organisationen, oft in einem Atemzug erzählt wird.</p>
<p>Dieser Gegenbegriff also, die Ordnung, bezeichnet die absolute Determination, jene Seite der Welt, die uns zeigt, dass sich für alle Ereignisse, auch unsere Entscheidungen, <strong>Gründe, Ursachen, Bedingungen </strong>anführen lassen.</p>
<p>Den Dingen auf den Grund zu gehen, die Ursachen zu verstehen, die Schöpfung zu begreifen indem das Loch, aus dem alles kam ergründet wird, sei es ein Brunnen oder das geheimnisvolle Loch aus dem wir Menschen kommen, gilt als Gleichnis von exakter Wissenschaft wie als bekämpfenswerte Perversion. Vielleicht haben deshalb die hervorragensten (?!) Erkenntnisse der Wissenschaft die gleichen Stürme der Entrüstung hervorgerufen, wie sexuelle Entdeckungen. Das Aufheben des Rockes der Natur empfindet nicht jeder als <em>anständig</em>.</p>
<blockquote><p>Lichtenberg witzelte: &#8220;Daß die wichtigsten Dinge durch Röhren gethan werden. Beweise: erstlich die Zeugungsglieder, die Schreibfeder und schließlich  unser Schießgewehr. &#8220;</p></blockquote>
<p>Die Wissenschaft erzählt die Welt in der Regel in der Form: &#8220;Wenn-Dann&#8221;, also zum Beispiel: <em>&#8220;Wenn alle Bedingungen einer Sache gegeben sind, tritt sie in Existenz&#8221;</em>.  Dort, wo Dinge in Existenz treten, deren Bedingungen wir nicht alle kennen, sprechen wir von Zufall. Das ist die Art, wie <strong>Spinoza</strong> die Freiheit gesehen hat, als <strong>Einsicht in die Notwendigkeit</strong> einer Welt, die &#8220;<em>ordine geometrico</em>&#8220;, nach der faszinierend einfachen Ordnung der Geometrie aufgebaut ist und damit als die Möglichkeit, Leiden zu vermeiden indem nicht gegen diese Notwendigkeit gehandelt wird. Deshalb heißt Spinozas Hauptwerk auch <strong>Ethik</strong>. Für Spinoza wird Freiheit durch Wissen geschaffen. Freiheit heißt, zu verstehen, weshalb etwas so oder so funktioniert.</p>
<p>Freiheit als Einsicht in die Notwendigkeit wird und wurde oft (z. B. durch Funktionäre von Parteien oder Unternehmer, die Leute entlassen wollen &#8211; sorry, müssen) ohne Berufung auf Spinoza, dafür manchmal auf Lenin oder Marx als Fatalismus: &#8220;Begreife, dass es notwendig ist!&#8221; benutzt. Auffällig ist, dass selten mitgeteilt wird, <strong>wessen Not</strong> gewendet wird. Sicher ist, dass es in der Regel nicht die Not der Einsichtigen war und ist. Freiheit wird hier als Gegensatz zum <strong>Zwang</strong> bestimmt.</p>
<p>Das Faszinierende an der Nicht-Freiheit ist die Ordnung, die versprochen wird. Die Wissenschaft liefert uns eine<strong> Ordnung der Welt</strong>, vielleicht sogar die Weltformel, mit der wir dann alles begreifen und wissen, <strong>warum</strong> etwas geschieht.</p>
<p>Der Witz aber ist, dass wir zwar tatsächlich von allen Dingen <strong>nur <em>nachdem</em> sie in Existenz getreten sind</strong>, Bedingungen angeben können (abhängig vom Forschungsetat), seltsamer Weise aber dies uns nicht für alle Dinge (z.B. Börsenkurse oder Lottozahlen) gelingt, <strong><em>bevor</em> sie in Existenz treten</strong>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Meine Tante umstand meine Wiege und hatte es vorher gesagt …&#8221; spottet Tucholsky.</p></blockquote>
<p>Wir haben also eine nur durch unsere Forschungsmöglichkeiten begrenzte absolute Determination <em>post festum</em> aber eine nur äusserst eingeschränkte Determinationsvermutung <em>pro festum</em>.</p>
<p>Für mich gliedert sich Freiheit in drei <strong>potentielle</strong> <strong>Kompetenzbereiche</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Können</strong> – die Begabung, das was eine(r) ist, Fähigkeiten und Fertigkeiten</li>
<li><strong>Dürfen</strong> – das was eine(r/m) durch die Anderen zugelassen wird, der Freiheitsgrad, das Sein-Für-Andere</li>
<li><strong>Wollen</strong> – die Entschlusskraft, die Entscheidungsfähigkeit, die Fähigkeit, aus sich heraus zu handeln, die Subjektivität</li>
</ul>
<p>und einen <strong>dynamischen, aktualen</strong> Bereich:</p>
<ul>
<li>die freie Handlung, die <strong>Tat</strong>.</li>
</ul>
<p><strong>Freiheit als Gabe</strong>, als Gegebenes, ist ein Naturprozess bio-psycho-sozialer und noch weiterer uns möglicherweise bisher unbekannter Faktoren, die auf das einwirken, was wir sind, wohin wir geworfen sind. Was gibt, ist <strong>Natur</strong>.</p>
<p><strong>Freiheit als Erlaubtes</strong>  ist ein Ergebnis sozialer Konstellation. Von der Erlaubnis (oder dem Verbot) der Eltern, mit bestimmten Kindern oder Sachen zu spielen hängt der Rahmen unserer Freiheit ab. Von den realen Machtverhältnissen hängt der &#8220;Spielraum&#8221; unserer Handlungen auch noch als Erwachsener ab. Erlauben können nur die <strong>Anderen</strong>.</p>
<p><strong>Freiheit als Willen</strong> ist nur von uns selbst abhängig. Doch meine Bestimmung der Willensfreiheit als Fähigkeit verweist darauf, dass auch diese nur ein Potential von Freiheit ist. Wille ist <strong>Ich</strong>.</p>
<p><strong>Freiheit muss</strong> zur <strong>Praxis</strong> werden, um zur Existenz zu kommen. So nett Gedankenfreiheit ist, und so sehr sie auch notwendig für die Fähigkeit menschlichen Handelns ist &#8211; ohne Handeln, ohne die Tat ist sie nichts, existiert nur in unseren Gedanken. <em><strong>Das Handeln ist, wovon Objektives und Subjektives ungetrennte Seiten sind.</strong></em></p>
<p>Goethe lässt Faust in seiner Übersetzung des Johannes-Evangeliums von &#8220;Geschrieben steht: Im Anfang war das Wort&#8221; über &#8220;Im Anfang war der Sinn&#8221; und &#8220;Im Anfang war die Kraft&#8221;, zu &#8220;Im Anfang war die Tat&#8221; kommen, bevor der Pudel ihn stört.</p>
<p>Ich habe in diesem Blog <a rel="external" href="http://www.philspass.de/2007/05/18/aristoteles-und-die-ursachenforschung/" target="_blank" title="Aristoteles">früher</a> schon erwähnt,  dass die Wissenschaft,  wo sie vorgeblich nach den Ursachen forscht, in ihrer Wirklichkeit nur an Folgen interessiert ist. So verstehe ich auch Goethes Ansatz, statt dem Wort die frische bedachte Tat, <strong>die freie Handlung als praktische Bedingung der Freiheit</strong> neben die anderen drei Bedingungen zu setzen.</p>
<p>Wir haben hier ein Bild von Freiheit, das die Tatsache der Einschränkung durch Anderes und die Anderen ebenso umfasst, wie die Fähigkeit aus sich heraus zu handeln. In Auschwitz war Freiheit nur sehr eingeschränkt  vorhanden, aber sie war vorhanden!</p>
<p><strong>&#8220;Die Gedanken sind frei&#8221;</strong>, sagen jene, welche am Handeln (noch) gehindert werden.<strong><br />
&#8220;Alles ist möglich, wenn du nur glaubst&#8221;</strong>, sagen Religöse jeder Art, Wunderheiler und Esoteriker (-innen).&#8221;<br />
<strong> Alles ist möglich, wenn du nur willst! </strong>&#8220;, ist ein Versprechen, korrespondierend mit einem Wunschtraum, einem Begehren, das die Leute in die Seminare von Stars, &#8220;Leuten-die-es-geschafft-haben&#8221; NLP oder Motivationstrainern treibt.</p>
<blockquote>
<p dir="ltr"><strong>&#8220;Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut&#8221;</strong>, sagt Karl Valentin.</p>
</blockquote>
<p>Sicher ist, dass mehr möglich ist, als wir zu glauben wagen, aber &#8220;Alles&#8221; ist auf jeden Fall falsch.</p>
<p>Idealisten wie Hölderlin, Kolumbus oder Einstein sind Menschen, die unsere Freiheiten ausloten indem sie bis an ihre Grenzen gehen.</p>
<blockquote><p>Eine Grenze erkennen heisst, sie überwinden, sagt Hegel.</p></blockquote>
<p>Freiheitliches Handeln ist auch immer an den Grenzen zu erkennen, die eine(r) berührt.</p>
<p><strong>Wer sich nie die Nase an einer Grenze blutig gestoßen hat, war nie frei …</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kompetenzlügen und Web 2.0</title>
		<link>http://blogs.handout.de/philspass/2008/02/14/kompetenzluegen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 12:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Floßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schopenhauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Gabi Reinmann, eine Wissenschaftlerin am Institut für Medien und Bildungstechnologie kritisiert die Outputerfassung an Universitäten. In Prüfungen werden ihrer Meinung nach keine Kompetenzen abgefragt, sondern Fakten: &#8220;Wir versprechen ihnen (den Studierenden), sie mit Bologna (die neue Leitidee in Sachen Hochschullehre) auf berufliche Anforderungen, also aufs Problemlösen in der Praxis vorzubereiten, prüfen aber fast ausschliesslich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="external" href="http://www.imb-uni-augsburg.de/gabi-reinmann" title="Gabi Reinmann" target="_blank">Gabi Reinmann</a>, eine Wissenschaftlerin am Institut für Medien und Bildungstechnologie kritisiert die Outputerfassung an Universitäten. In Prüfungen werden ihrer Meinung nach keine Kompetenzen abgefragt, sondern Fakten: &#8220;Wir versprechen ihnen (den Studierenden), sie mit Bologna (<a rel="external" href="http://www.hrk.de/bologna/de/home/1916.php" title="Bologna-Prozess">die neue Leitidee in Sachen Hochschullehre</a>) auf berufliche Anforderungen, also aufs <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">Problemlösen</span> in der Praxis vorzubereiten, prüfen aber fast ausschliesslich die Reproduktion von <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">Fakten</span>. &#8220;(<a rel="external" href="http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Arbeitsbericht16.pdf" title="Arbeitsbericht16.pdf">hier als pdf</a>)</p>
<p>Das bezeichnet Frau Reinmann als die <strong>Kompetenzlüge</strong>. Wenn man bedenkt, dass ein Lüge auszusprechen voraussetzt, dass der Lügner weiss, dass er/ sie lügt, ist das schon eine harte Aussage…</p>
<p>Aber ist sie berechtigt?</p>
<p>Reinmann sieht eine Hauptunklarheit im Bologna-Prozess in den Assessment-Funktionen (Selektion oder/und Förderung), deren politisch unterschiedliche Deutung entscheidend und spaltend auf die Gestaltung der Lehre durch die Universitäten und des Lernens durch die Studierenden wirkt.</p>
<p>Das Assessment – eine Form der Leistungsbewertung – hat unzweifelhaft Einfluss auf das Lernverhalten. Die Gestaltung der Prüfung durch die Prüfer entscheidet über die Gestaltung des Studiums durch die potentiell Geprüften, sofern nicht zum Vergnügen, sondern auf ein Ergebnis, z.B. einen Job, eine Karriere hin, studiert wird. Dieser vorauseilende Gehorsam hat jedoch mit Kreativität nichts zu tun. Wenn nur für die Prüfung gelernt wird, nicht für die Zeit danach, verfehlt eine Universität ihr Ziel, wird zur reinen Arbeitskräfteproduktionsstätte im Dienste fiktiver oder realer Unternehmen, zu einer Art staatlich subventionierter  Betriebsberufsschulen.</p>
<p>Eine Lösung scheint in der Nutzung der sog. Web 2.0 Technologien in einem &#8220;Blended Assessment&#8221; zu liegen, in dem ein Mix  von Fremd-, Selbst- und Peer-Assessment auf Grund von multimedialem (nicht nur Text) Output in Projektform leichter als bisher</p>
<ol>
<li>Lernprozesse nachzeichnen lässt</li>
<li>kollaborative Lernprodukte sichtbar werden</li>
<li>Leistungen multimedial zu präsentieren und</li>
<li>Umfang und Zeiträume des Assessments ohne grosse Mehrbelastung der Studierenden erweitert werden können.</li>
</ol>
<p>Kurz, das Ziel scheint nicht, in Prüfungen, gar noch mit Multiple Choice Ankreuzfragen, Wissen abzufragen, sondern die Präsentation von Denk- und Arbeitergebnissen zu bewerten.</p>
<p>Der Vorschlag von  Frau Reinmann richtet sich also auf die <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">Aktivität</span>, das Vorgeben der Studierenden statt auf die Passivität, das Antworten .</p>
<p>Hier scheint mir ein kurzer Blick auf den Kompetenzbegriff, so wie ich ihn erfasse, sinnvoll zu sein: Schopenhauer gliederte seine &#8220;<a rel="external" href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;xid=3886&amp;kapitel=3&amp;cHash=41723e61122#gb_found" target="_blank">Aphorismen zur Lebensweisheit</a>&#8221; in drei Kompetenzbereiche:</p>
<ol>
<li>Von dem, <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">was einer ist</span>, die Persönlichkeit, die Begabung</li>
<li>Von dem, <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">was einer hat</span>, Eigentum und Besitz, und</li>
<li>Von dem, <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">was einer vorstellt</span>, besser, wie einer von Anderen vorgestellt wird &#8211; das Sein-für-Andere (was den größten Raum in diesem Text einnimmt und durch Heidegger und Sartre schliesslich ausgearbeitet wurde)</li>
</ol>
<p>Ohne jetzt weiter ins Detail dieser Darstellung zu gehen, zeigt sich doch, dass Schopenhauer sich im Klaren darüber ist, dass Kompetenzen nur im praktischen Bezug auf Andere relevant für die Lebenssituation, die praktische Existenz eines Menschen, sind. Geprüft werden <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">soll</span>, was eine(r) <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">ist – <span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span"> geprüft wird, was einer </span>scheint<span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">, für Andere vorstellt.</span></span></p>
<p><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Geübt wird daher von den Menschen die Vorstellung, die Verstellung, die performance. </span></span><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Das führt zu eben dieser Kompetenzlüge, weil die </span><span style="font-style: italic" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">performer</span></span><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span"> völlig vom Urteil des angenommenen, von ihnen vorgestellten Publikums abhängen.</span></span></p>
<p><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Diese Vorstellung, diese </span><span style="font-style: italic" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">performance</span></span><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span"> hängt in ihrer Qualität nicht wirklich von dem ab, was eine(r) ist oder kann, sondern davon, was vom Prüfer, dem Publikum, den Anderen erwartet zu werden scheint.</span></span><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Was also geliefert wird, ist der </span><a rel="external" href="http://www.philspass.de/2007/07/01/der-name-des-scheins/" target="_blank"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Spiegel des Scheins</span></a><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">, nicht der Schein des Spiegels. </span></span></p>
<p><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Dies führt zu eben der Zerissenheit, denen sich die Lernenden im Lernprozess ausgesetzt sehen.</span></span></p>
<blockquote class="webkit-indent-blockquote"><p>&#8220;Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir&#8221; &#8211; so lautet das öffentliche Moralgesetz.</p></blockquote>
<blockquote class="webkit-indent-blockquote"><p><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">&#8220;Nicht für das Leben, für unsere Vorstellung vom Lehrerwunsch lernen wir&#8221; &#8211; so lautet das pragmatische Erfolgsrezept.</span></span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Das zerreisst die Lernenden auch deshalb so erfolgreich, weil der Massstab ihres Lernens tatsächlich nicht von Aussen, vom Lehrer, objektiv – sondern von Innen, von der eigenen Vorstellung und Furcht, subjektiv produziert wird. </span></span><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Die Lernenden erschrecken vor sich selbst, ihre eigenen Annahmen sind der Schrecken, dem sie sich real aussetzen.  Dieser Schrecken durchzieht den Lernprozess und macht das Lernen für die Sensiblen unter den Lernenden zu einer Hölle, in der sie allzu oft nicht bestehen, der Selektion zum Opfer fallen, weil sie nicht gefördert werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span"></span><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Und wer wird ausgewählt? Logisch der beste </span><span style="font-style: italic" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">performer</span></span><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">, der Schaumschläger, der der so tun kann <span style="font-style: italic" class="Apple-style-span">&#8220;Als Wenn Wie Dass&#8221;</span>. </span><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Weil der aber in Wirklichkeit nichts kann, muss er (oder sie &#8211; selbstverständlich) sich die Fähigkeiten kaufen, und diese liegen, weil sie durch die Selektion gefallen sind und von sich nichts Bedeutendes vorstellen können, billig auf dem Markt. </span></p>
<p><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Für mich gliedert sich Kompetenz in die drei Bereiche: </span><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span"></span></p>
<ol>
<li><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">Können</span> – die Begabung, das was eine(r) ist, Fähigkeiten und Fertigkeiten</span></li>
<li><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">Dürfen</span> – das was eine(r/m) durch die Anderen zugelassen wird, der Freiheitsgrad, das Sein-Für-Andere</span></li>
<li><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span"><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">Wollen</span> – die Entschlusskraft, die Entscheidungsfähigkeit, die Fähigkeit, aus sich heraus zu handeln, die Subjektivität.</span></li>
</ol>
<p><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">diese Bereiche sind für mich auch gleichzeitig die Gliederung des Begriffs der Freiheit. </span> <span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span"></span></p>
<p><span style="font-weight: normal" class="Apple-style-span">Web 2.0 gibt den Einzelnen die Möglichkeit, im internationalen Kommunikationssystem alle drei Kompetenzbereiche zur Entwicklung zu nutzen. So wie in diesem Blog <img src='http://blogs.handout.de/philspass/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<hr size="2" width="100%" />Frau Reinmann ist auch im Kuratorium der <a rel="external" href="http://www.stiftung-erzaehlen.eu/3.html" title="Stiftung Erzählen">Stiftung Erzählen</a></p>
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