Beiträge vom » Januar, 2008 «
Montag, 28. Januar 2008 | Autor: Bernd Floßmann
“Wat dem een sin Uhl is dem annern sin Nachtigall” – darauf scheinen sich auch die gelehrtesten Moralphilosophien letztlich zu reduzieren. Die wirkliche Frage, die zu beantworten ist, ist: Wer ist der Eine (diese Entdeckung Descartes) und wer der Andere (diese Entdeckung Sartre’s)? Die Erkenntnis, was Gut und was Böse ist hängt offenbar mit dem [...]
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Montag, 14. Januar 2008 | Autor: Bernd Floßmann
Friedrich Schlegel beobachtet 1797 (“Über das Studium der griechischen Poesie”, 1797): “Das Schöne . . . ist so wenig das herrschende Prinzip der modernen Poesie, daß viele ihrer trefflichsten Werke ganz offenbar Darstellungen des Häßlichen sind.” 1853 veröffentlicht Karl Rosenkranz die “Ästhetik des Häßlichen”. Er wurde dazu getrieben, weil der Missbrauch der Vorstellungen Schillers, Hölderlins [...]
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Montag, 14. Januar 2008 | Autor: Bernd Floßmann
“Die Erfahrung des Schönen zeigt, dass wir in die Welt passen.” (Immanuel Kant) Dieser Satz beschreibt einen Fakt oder einen Sachverhalt. Die Tatsache, dass das Subjekt “wir” eine regelmässige (nicht zufällige oder singuläre) Erfahrung erlebt IST einfach da, sie geschieht, wenn sich Subjekte aktiv Objekten aussetzen und es gibt eine vergleichbare Erfahrung beim Naturschönen, also [...]
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Montag, 14. Januar 2008 | Autor: Bernd Floßmann
Als ich noch in der Gelegenheit war, an sogenannten “akademischen” Diskussionen teilzunehmen, also Diskussionen von Wissenschaftlern oder vielmehr solchen, die sich dafür halten, fiel mir oft auf, dass bei einigen dieser Diskussionen bestimmte Regeln zu gelten schienen. Für mich, der ich eine dialektische Diskussionsweise bevorzuge, die vor allem darin besteht, in einer Diskussion einen bestimmten [...]
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